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Höhlenmalereien und handwerkliche Gegenstände, die im Gebiet von Krabi gefunden wurden, deuten darauf hin, dass diese Gegend schon seit prähistorischen Zeiten besiedelt ist.
Heute bildet die Bevölkerung von Krabi eine Mischung aus drei verschiedenen ethnischen Gruppen, die sich hier aus anderen Regionen niedergelassen haben. Man sagt, dass jede ethnische Gruppe eine Seite in Krabis reicher Geschichte geschrieben hat.
Der Ursprung der Chao Ley oder "Seezigeuner"
ist unbekannt. Dieses Nomadenvolk lebt meistens in kleinen Ansiedlungen auf den Inseln und verdient seinen Lebensunterhalt mit Fischen, Muscheln sammeln und Tauchen.
Sie haben ihre eigene Sprache beibehalten und der Glaube und die spirituellen Rituale sind in ihren Gemeinden noch sehr wichtig. Der immer stärker werdende Tourismus und die unvermeidliche Angleichung an die heutige Kultur stellen eine Bedrohung für ihre kleinen Gemeinden dar.
Einige ihrer traditionellen Feste werden immer noch gefeiert wie z.B. das jährliche Segelritual der Seezigeuner, welches im Mai auf Koh Lanta, Koh Pu und Koh Cha gefeiert wird. Es werden noch viele weitere Zeremonien in ihren Kommunen gepflegt.
Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert kamen Immigranten aus dem Süden Chinas nach Thailand auf der Suche nach Arbeit. Viele von ihnen haben sich in die thailändische Gesellschaft integriert, aber ihre Nachkommen pflegen ihr chinesisches Erbe und sind führend in der Geschäftswelt. Viele sprechen noch chinesische Dialekte, haben chinesische (und thailändische) Namen und pflegen chinesische Rituale und ihren religiösen Glauben, was die lokale Kultur natürlich beeinflußt.
Krabi ist durch die Nähe zu Malaysia und die enge ethnische Verbundenheit zu den Grenzprovinzen die Heimat vieler muslimischer Gemeinden, so dass man hier in dieser Gegend eine große kulturelle Vielfalt findet.
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